Magazin für Kultur

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IFA 2026

Was kann Tech­nik inzwis­chen wirk­lich?

Vom 4. bis 8. Sep­tem­ber wird Berlin wieder zum Tre­ff­punkt der inter­na­tionalen Tech­nikwelt. Unter dem Mot­to „Inno­va­tion For All“ zeigt die IFA, was sich bei Unter­hal­tungse­lek­tron­ik, Smart Home, KI und dig­i­tal­en Anwen­dun­gen ger­ade verän­dert.

Beson­ders span­nend wird in diesem Jahr der Blick auf humanoide Robot­er. In der IFA Next zeigen rund 300 Aussteller, wie Robot­er und kün­stliche Intel­li­genz näher an den All­t­ag rück­en – vom Haushalt über Ser­vice und Pflege bis zur Indus­trie. Dazu kom­men neue Entwick­lun­gen bei Smart Glass­es, AI Wear­ables und ver­net­ztem Wohnen.

Die IFA will dabei nicht nur zeigen, son­dern erleben lassen: aus­pro­bieren, ver­gle­ichen, staunen und selb­st ent­deck­en, was heute schon funk­tion­iert und was vielle­icht mor­gen selb­stver­ständlich sein wird.

Wer wis­sen möchte, wie viel Zukun­ft bere­its im All­t­ag angekom­men ist, und was wir erwarten kön­nen sollte die IFA 2026 nicht ver­passen.

https://www.ifa-berlin.com

Auch heute ist Heine noch um den Schlaf gebracht

Der Todestag eines Men­schen ist ein geeigneter Tag, sich zu fra­gen, was die jew­eilige Per­son ger­ade macht. Heute ist der Todestag Hein­rich Heines. Und wenn man wis­sen wollte, wie es Heine geht, kon­nte man ihn ein­fach hin­ter dem Kas­tanien­wäld­chen an der Hum­boldt-Uni­ver­sität in Berlin besuchen.

Das war ein pit­toreskes Fleckchen. Abgeson­dert von den Touris­ten­strö­men, die Unter den Lin­den hin­aufziehen. Im schweigsamen Schat­ten eines Neben­por­tals der Uni­ver­sität gele­gen. Von den Wipfeln des Kas­tanien­wäld­chens beschirmt.Das war ein Ort ganz nach Heines Geschmack. Denn Heine suchte schon zu seinen Lebzeit­en nach einem Ruhe­p­ol, beson­ders nach­dem seine schwere Krankheit ihn ans Bett fes­selte. Diese Suche führte ihn durch ganz Paris, wo er ins­ge­samt fün­fzehn Mal umge­zo­gen ist. Let­ztlich war seine Suche von vie­len Mis­ser­fol­gen geprägt.

Heine am Kas­tanien­wäld­chen

Lei­der ist auch sein Ruhe­p­ol hin­ter dem Kas­tanien­wäld­chen nicht von langer Dauer gewe­sen. Zwar verir­ren sich auch heute eher wenige Touris­ten zu Heine, das liegt aber an dem mon­strösen Bunker, den das Max­im Gor­ki The­ater neben seinem Stammhaus errichtet hat. Eine schmale asphaltierte Gasse wurde pro­vi­sorisch über den Platz ver­legt, wobei der ehe­ma­lige Bürg­er­steig dem Gor­ki The­ater als Park­platz für Last­wa­gen dient. Bauuten­silien, Flutschein­wer­fer und Absper­run­gen tra­gen das Übrige zur ver­rot­teten Atmo­sphäre bei. Die Park­bänke, die Heine für Gäste freige­hal­ten hat, müssen als Ablage für zusam­mengekehrtes Herb­st­laub und son­sti­gen Abfall her­hal­ten.

Kein Wun­der, dass Heine dort kaum noch anzutr­e­f­fen ist. Zu seinem Glück ist er an keine irdis­chen Beschränkun­gen mehr gebun­den. So lässt er seine gus­seis­erne Hülle ein­fach an Ort und Stelle zurück, während er sich ander­swo herumtreibt. Schade ist das trotz­dem für alle, die Heine an seinem Todestag besuchen woll­ten.

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