Magazin für Kultur

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InnoTrans 2026

Wie sieht die Mobil­ität von mor­gen aus?

Vom 22. bis 25. Sep­tem­ber wird Berlin wieder zum inter­na­tionalen Tre­ff­punkt der Verkehr­swelt. Die Inno­Trans, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Beste­hen feiert, ist die inter­na­tionale Leitmesse für Verkehrstech­nik. Was hier gezeigt und disku­tiert wird, reicht weit über neue Züge und Straßen­bah­nen hin­aus: Es geht um die Zukun­ft der Mobil­ität, der Infra­struk­tur und des öffentlichen Verkehrs.

Auf dem Berlin­er Messegelände tre­f­fen sich Her­steller, Verkehrsun­ternehmen, Infra­struk­turbe­treiber, Poli­tik­er und Fach­leute aus aller Welt. Alle 42 Hallen sowie das Gleis- und Freigelände sind belegt. Auf 3.500 Metern Schiene wer­den Fahrzeuge und Tech­nolo­gien präsen­tiert – vom Region­alzug über Güter­wa­gen und Bau­maschi­nen bis hin zum Hochgeschwindigkeit­szug.

Beson­ders inter­es­sant ist der Blick auf die Tech­nolo­gien, die den Verkehr in den kom­menden Jahren verän­dern kön­nten. Zu den Schw­er­punk­ten der Inno­Trans 2026 gehören kün­stliche Intel­li­genz, Robotik, autonome Fahrzeuge, Dig­i­tal­isierung, Cyber­se­cu­ri­ty und alter­na­tive Antriebe. Im neuen bzw. erweit­erten Umfeld des AI Mobil­i­ty Lab wer­den konkrete Anwen­dun­gen für KI, Automa­tisierung und Robotik vorgestellt.

Dabei geht es längst nicht mehr allein um die klas­sis­che Eisen­bahn. Die Gren­zen zwis­chen Bahn, Bus, On-Demand-Ange­boten und dig­i­taler Mobil­ität wer­den zunehmend fließend. Dig­i­tale Tick­ets, intel­li­gente Verkehrss­teuerung, bar­ri­ere­freie Nav­i­ga­tion und autonome Fahrzeuge sind eben­so Teil der Messe wie neue Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr.

Ger­ade für Berlin besitzt die Inno­Trans deshalb eine beson­dere Bedeu­tung. Die Stadt ist nicht nur Gast­ge­berin, son­dern selb­st ein großes Verkehrsla­bor. Die auf der Messe disku­tierten Her­aus­forderun­gen – über­lastete Net­ze, Aus­bau und Mod­ernisierung der Infra­struk­tur, Dig­i­tal­isierung, Kli­maschutz und die Frage nach ein­er attrak­tiv­en Alter­na­tive zum Auto – sind auch Berlin­er All­t­ag.

Die Inno­Trans zeigt somit weniger eine fer­tige Zukun­ft, son­dern vielmehr einen tech­nol­o­gis­chen und wirtschaftlichen Möglichkeit­sraum. Welche dieser Entwick­lun­gen tat­säch­lich den Weg in den All­t­ag find­en, entschei­det sich jedoch nicht allein auf dem Messegelände. Hier lässt sich jedoch beobacht­en, woran die inter­na­tionale Verkehrs­branche arbeit­et und welche Lösun­gen bere­its konkret ver­füg­bar sind.

30 Jahre Inno­Trans in Berlin sind deshalb nicht nur ein Messe­ju­biläum, son­dern auch ein Anlass, um zu betra­cht­en, in welche Rich­tung sich die Mobil­ität tat­säch­lich entwick­elt.

Rosa Luxemburg in Berlin

Ein biografis­ch­er Stadt­führer

Dieses kleine Buch hat es in sich: es ver­mit­telt wichtige Ereignisse der Berlin­er Stadt­geschichte und erin­nert an die her­aus­ra­gende Per­sön­lichkeit Rosa Lux­em­burgs. Es zeich­net den Lebensweg von Rosa Lux­em­burg im dama­li­gen Zen­trum der inter­na­tionalen Arbeit­er­be­we­gung nach. Begin­nend mit ihrem ersten Quarti­er unweit des Tier­gartens bis zur Fund­stelle ihres Leich­nams an ein­er Schleuse des Landwehrkanals viere­in­halb Monate nach ihrer Ermor­dung führt er zu den Orten, an denen Rosa Lux­em­burg in Berlin wirk­te und wo an sie erin­nert wird. Neben einem Stadt­plan mit der Kennze­ich­nung der beschriebe­nen Orte enthält es QR-Codes. Diese führen auf eine Lis­ter aller 15 Hörstücke im Audio­por­tal Sound­cloud.

Clau­dia von Gèlieu: Rosa Lux­em­burg in Berlin – Ein biografis­ch­er Stadt­führer, 136 Seit­en, Klap­pen­broschur, 6 €, Dietz Berlin Ver­lag, Berlin 2021, ISBN 978–3‑320–02380‑5

Willy-Brandt-Preis für Zeitgeschichte

Willy-Brandt-Preis für Zeit­geschichte 2025 an Joey Rauschen­berg­er ver­liehen

Träger des Preis­es des Jahres 2025 ist Joey Rauschen­berg­er, der für seine Dis­ser­ta­tion mit dem The­ma „Wiedergut­machung für Sin­ti und Roma. Eine Prax­is­geschichte der Entschädi­gung von NS-Unrecht in Baden-Würt­tem­berg 1945–1980,“ aus­geze­ich­net wurde. Rauschen­berg­er ist His­torik­er und seit 2024 wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er am His­torischen Sem­i­nar der Uni­ver­sität Hei­del­berg.

Am 20. Jan­u­ar 2026 fand im Forum Willy Brandt Berlin die Ver­lei­hungsz­er­e­monie für die Ver­gabe des Preis­es statt. Der Kura­to­ri­umsvor­sitzende der Stiftung, Bun­destagspräsi­dent a. D. Wolf­gang Thierse, über­re­ichte die Preisurkunde.Die Lau­da­tio hielt Con­stan­tin Goschler, Pro­fes­sor für Zeit­geschichte an der Ruhr-Uni­ver­sität Bochum. Die Kom­mis­sion schreibt zur Begrün­dung für die Ausze­ich­nung: „Die Arbeit beleuchtet die soziale Prax­is der Entschädi­gung, die Erfahrungswelt von Sin­ti und Roma im Prozess der Wiedergut­machung und richtet den Blick auf einen Bere­ich, der vielfach beson­ders undurch­sichtig erscheint: die Amtsstuben und Ver­wal­tungs­be­hör­den sowie die Inter­ak­tion zwis­chen Antrag­stel­len­den und Ver­wal­tungs­beamten. Rauschen­berg­er begreift diese Geschichte sozialer Prak­tiken und Emo­tio­nen als eine beson­dere Form der ‚Kon­tak­t­zone‘. Die Studie weist weit über den regionalen Bezug hin­aus und verbindet exem­plar­isch die Geschichte des Antizigan­is­mus mit der bun­desre­pub­likanis­chen Nachkriegs­geschichte.“

In sein­er Dis­ser­ta­tion geht der Preisträger der Frage nach, ob und in welch­er Weise Sin­ti und Roma als Über­lebende Opfer des NS-Regimes durch die Bun­desre­pub­lik für erlittenes Unrecht entschädigt wur­den. Dafür wertete er sys­tem­a­tisch Einzelfal­lak­ten von 311 indi­vidu­ellen Entschädi­gungsver­fahren der Wiedergut­machungsämter des Lan­des Baden-Würt­tem­berg sowie sein­er drei Vorgänger­län­der aus. Wesentlich­es Ergeb­nis der Arbeit ist, dass diese Ver­fol­gten­gruppe des Nazi-Regimes von den Behör­den hin­sichtlich der Entschädi­gungszahlun­gen weniger diskri­m­iniert wurde, als dies bis­lang Stand der ein­schlägi­gen Forschung war. 86,6% aller Antrag­steller haben danach bis 1979 Entschädi­gung erhal­ten. Unter den Opfern von Depor­ta­tio­nen in Konzen­tra­tions- und Ver­nich­tungslager lag die Anerken­nungsquote bei 98,9%.

Erk­lärun­gen für die gle­ich­wohl vorhan­dene Unzufrieden­heit der Betrof­fe­nen sieht der Autor in der Ver­wal­tung­sprax­is der Entschädi­gungsver­fahren. Das betr­e­ffe den häu­fig späten Zeit­punkt der Bewil­li­gung der Zahlun­gen, die Folge der juris­tisch-admin­is­tra­tiv­en Anforderun­gen der Ver­fahrens­abläufe gewe­sen seien, denen die Entschädi­gungs­be­hör­den und ‑gerichte unter­legen hät­ten. Diese seien nur schw­er­lich mit den indi­vidu­ellen sub­jek­tiv­en Erwartun­gen der Betrof­fe­nen auf schnelle Entschädi­gung zu vere­in­baren gewe­sen. Ein wesentlich­er Fak­tor waren nach Auf­fas­sung des Ver­fassers darüber hin­aus aber auch die teil­weise inten­siv­en und schwieri­gen zwis­chen­men­schlichen Kon­tak­te, die es im Ver­lauf der Entschädi­gungsver­fahren gegeben habe und die bei­d­seit­iges Unver­ständ­nis und Frus­tra­tio­nen zur Folge gehabt hät­ten. Neg­a­tive Pro­jek­tio­nen auf bei­den Seit­en hät­ten dabei eine Spi­rale der wech­sel­seit­i­gen Befrem­dung in Gang geset­zt.

Joey Rauschen­berg­er, Wiedergut­machung für Sin­ti und Roma. Eine Prax­is­geschichte der Entschädi­gung von NS-Unrecht in Baden-Würt­tem­berg 1945–1980, erscheint im Som­mer 2026 in der Schriften­rei­he der Viertel­jahreshefte für Zeit­geschichte im DeGruyter Old­en­bourg Ver­lag.

Alte Mälzerei

im Licht­en­rad­er Revi­er


Die Alte Mälz­erei Licht­en­rade ist heute das markante Zen­trum eines neuen Stadtquartiers im Berlin­er Süden und ein Beispiel dafür, wie Denkmalschutz, Stad­ten­twick­lung und Nach­barschaft­skul­tur überzeu­gend zusam­men­find­en kön­nen. Sie ist fußläu­fig vom S‑Bahnhof Licht­en­rade zu erre­ichen und liegt direkt an der kür­zlich wieder in Betrieb genomme­nen Fern­bah­n­trasse der “Dres­d­ner Bahn”.

Errichtet wurde der ein­drucksvolle Back­stein­bau zwis­chen 1897 und 1898 für die Schloss­brauerei Schöneberg AG, eine der großen Berlin­er Brauereien der Kaiserzeit. Die Mälz­erei diente der Malzpro­duk­tion für die Brauerei, deren eigentliche Sud­häuser und Braube­triebe in Schöneberg lagen. In Licht­en­rade wur­den also keine Biere gebraut, son­dern das Malz hergestellt, das die Grund­lage für die Bier­her­stel­lung bildete. Der eigentliche Brau­vor­gang der Schloss­brauerei fand weit­er­hin an ihrem Stamm­sitz statt.

Bere­its im Jahr 1920, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, wurde die Malzpro­duk­tion eingestellt und das Gebäude anschließend als Lager genutzt. Ab den 1960er Jahren stand das Gebäude weit­ge­hend leer und ver­fiel zunehmend, bis es schließlich unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Rah­men des Stad­ten­twick­lung­spro­jek­ts „Licht­en­rad­er Revi­er“ begann 2017 die umfassende Sanierung und Umnutzung. Ziel war es, der his­torischen Mälz­erei eine neue Bedeu­tung als Ort der Begeg­nung, Bil­dung und Kul­tur zu geben.

Heute beherbergt der fün­fgeschos­sige Ziegel­bau auf rund 3.100 Quadrat­metern die Stadt­teil­bib­lio­thek, die Volk­shochschule, die Musikschule Tem­pel­hof-Schöneberg sowie ein Nach­barschafts- und Kul­turzen­trum. Offene Lern­räume, Ver­anstal­tungs­flächen und Werk­stät­ten machen das Gebäude zu einem lebendi­gen Tre­ff­punkt für alle Gen­er­a­tio­nen.

Zum Gesamtensem­ble gehört auch das gegenüber­liegende Land­haus Licht­en­rade, das ursprünglich als Aus­flugs­gast­stätte der Schloss­brauerei ent­stand. Das tra­di­tion­sre­iche Gebäude wurde eben­falls denkmal­gerecht saniert und wird kün­ftig als kul­tureller Ver­anstal­tung­sort genutzt – ein wichtiger Baustein, um den alten Ortskern neu zu beleben. In unmit­tel­bar­er Nähe entste­ht außer­dem ein mod­ernes Schwimm­bad, das die infra­struk­turelle und soziale Entwick­lung des Quartiers abrun­det.

Das Pro­jekt „Alte Mälz­erei Licht­en­rade“ ist ein Beispiel für nach­haltige Stad­ten­twick­lung: Die his­torische Sub­stanz wurde nicht nur kon­serviert, son­dern mit neuen Funk­tio­nen für kom­mende Gen­er­a­tio­nen nutzbar gemacht. Erhal­ten geblieben sind die charak­ter­is­tis­che Fas­sade im Stil der nord­deutschen Neo­re­nais­sance, die hohen Fen­ster­ach­sen und das markante Dar­ren­türm­chen, während die Innen­räume mit mod­ern­er Tech­nik, Bar­ri­ere­frei­heit und ein­er energieef­fizien­ten Ausstat­tung verse­hen wur­den.

Diese Trans­for­ma­tion wurde auch in einem Buch doku­men­tiert: Im L+H Ver­lag erschien 2025 der reich bebilderte Band „Die Alte Mälz­erei Licht­en­rade – Das Herz eines neuen Stadt­teils“, ver­fasst von Mar­ti­na Vet­ter und her­aus­gegeben von Thomas Best­gen. Auf 210 Seit­en erzählt das Werk die Geschichte des Gebäudes, die tech­nis­chen Aspek­te der Malzpro­duk­tion und den Prozess sein­er Wieder­bele­bung. Zahlre­iche Fotografien von Erik-Jan Ouw­erk­erk und Markus Löf­fel­hardt machen die architek­tonis­che Atmo­sphäre des Ortes erfahrbar.

Das Buch ist mehr als eine reine Doku­men­ta­tion – es ist ein Porträt urbaner Erneuerung. Es zeigt, wie ein vergessenes Indus­triedenkmal dank pri­vatem Engage­ment, Kreativ­ität und Bürg­er­beteili­gung zu einem lebendi­gen Mit­telpunkt eines neuen Stadt­teils wer­den kann.

Faz­it:

Die Alte Mälz­erei Licht­en­rade ist ein gelun­ge­nes Beispiel für den behut­samen Umgang mit Baukul­tur. Sie erin­nert an die indus­trielle Ver­gan­gen­heit der Schloss­brauerei Schöneberg und ste­ht zugle­ich für die soziale und kul­turelle Zukun­ft des Stadtvier­tels. Mit Schwimm­bad, saniertem Restau­rant „Land­haus”, Einzel­han­del, Bio-Super­markt, eine Kita, vielfältiger kul­tureller Nutzung und nicht zu let­zt mit 202 Woh­nun­gen ist hier ein neues, offenes Stadtzen­trum ent­standen, das auch wegen des jet­zt dort gebraut­en Bieres einen Besuch wert ist.

IFA — 5. bis 9. September 2025

Die IFA 2025 verdeut­lichte die aktuellen Schw­er­punk­te der Unter­hal­tungse­lek­tron­ik: Kün­stliche Intel­li­genz wird zunehmend in All­t­ags­geräte inte­gri­ert, Nach­haltigkeit und Energieef­fizienz rück­en stärk­er in den Vorder­grund, und die Ver­net­zung im Smart Home schre­it­et weit­er voran. Viele gezeigte Pro­duk­te knüpfen an beste­hende Entwick­lun­gen an, set­zen aber auf verbesserte Bedi­en­barkeit und opti­mierte Funk­tio­nen. Damit bestätigt die Messe ihre Rolle als inter­na­tionaler Branchen­tr­e­ff­punkt und Gradmess­er für tech­nol­o­gis­che Trends.

Künstliche Intelligenz im Alltag

Die IFA 2025 stand ganz im Zeichen der KI. Ob Fernse­her, Kühlschränke, Waschmaschi­nen oder Smart­phones – nahezu jedes Gerät war mit intel­li­gen­ter Soft­ware aus­ges­tat­tet, die das Leben ein­fach­er, effizien­ter und per­sön­lich­er machen soll. KI übern­immt dabei nicht nur die Rolle ein­er Bedi­en­hil­fe, son­dern entwick­elt sich zum aktiv­en Assis­ten­ten: Sie erken­nt Gewohn­heit­en, passt Energie­ver­brauch automa­tisch an, gibt Empfehlun­gen und inte­gri­ert sich naht­los in den All­t­ag. Beson­ders im Smart Home zeigt sich die Kraft dieser Tech­nolo­gie: Sys­teme steuern Licht, Heizung, Sicher­heit oder Unter­hal­tung nach Bedarf, und das auf Basis ler­nen­der Algo­rith­men. Auch im Enter­tain­ment­bere­ich wird KI wichtiger – von Bil­dop­ti­mierung bis zur indi­vidu­ellen Con­tent-Empfehlung. Die Messe machte deut­lich: KI wird zur Grund­vo­raus­set­zung mod­ern­er Geräte, ähn­lich selb­stver­ständlich wie Inter­ne­tan­schlüsse vor 20 Jahren.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Ein zweit­er Schw­er­punkt war die Frage, wie Tech­nik nach­haltiger wer­den kann. Viele Her­steller präsen­tierten Lösun­gen, die den Energie­ver­brauch senken, Mate­ri­alien scho­nen und die Lebens­dauer von Geräten ver­längern sollen. Kühlschränke, die den Verderb von Lebens­mit­teln verzögern, Waschmaschi­nen mit Mikro­plas­tik­fil­tern, Trock­n­er mit Wärmepumpen­tech­nolo­gie oder mod­u­lare Sys­teme, die leichter reparier­bar sind – die Vielfalt an Ansätzen war groß. Dazu kommt die Verknüp­fung von Nach­haltigkeit mit smarter Steuerung: Apps oder KI regeln den Betrieb so, dass Stromver­brauch reduziert und erneuer­bare Energien bess­er genutzt wer­den kön­nen. Auch The­men wie Kreis­laufwirtschaft, Recy­cling und Wiederver­wend­barkeit spiel­ten eine Rolle. Damit ver­schiebt sich die Per­spek­tive: Es geht nicht mehr nur um immer schnellere und leis­tungs­fähigere Geräte, son­dern um Tech­nik, die Ressourcen spart und aktiv zur Kli­mawende beiträgt.

Smart Home und Vernetzung

Der dritte große Trend war die immer engere Ver­net­zung der Geräte. Mit offe­nen Stan­dards wie Mat­ter oder Thread wird es zunehmend ein­fach­er, Pro­duk­te unter­schiedlich­er Her­steller zu kom­binieren und zen­tral zu steuern. Das Smart Home entwick­elt sich so von Insel­lö­sun­gen hin zu einem ganzheitlichen Sys­tem, in dem Heizung, Licht, Sicher­heit, Unter­hal­tung und sog­ar Energiev­er­sorgung zusam­men­spie­len. Auf der Messe zeigten Her­steller Robot­er, die selb­st­ständig Trep­pen steigen, Türschlöss­er, die sich per Smart­phone oder Gesicht­serken­nung öff­nen lassen, und intel­li­gente Dis­plays, die nicht nur unter­hal­ten, son­dern auch Rück­sicht auf die Augen nehmen. KI sorgt dabei für mehr Automa­tisierung, indem sie Muster erken­nt und Geräte eigen­ständig steuert. Für viele Besuch­er wurde klar: Das Smart Home wächst vom net­ten Extra zum alltäglichen Stan­dard – prak­tisch, ver­net­zt und zunehmend intu­itiv bedi­en­bar.

Beitrags­bild © IFA, https://www.ifa-berlin.com/de/galerien

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