Traum und Trauma der Moderne

Dieses opu­lente Kat­a­log-Buch zur aktuellen Ausstel­lung im LVR-Lan­desmu­se­um Bonn (bis 12.4.2026) geht von einem nahe liegen­den Ansatz aus: „Unsere Arbeitswelt ist im Umbruch. Wir steuern in eine offene Zukun­ft, die erst noch gestal­tet wer­den muss. Vor diesem Hin­ter­grund lohnt es sich, nach dem Wan­del der Arbeitswelt in ver­gan­genen Epochen zu fra­gen. Wie sind Men­schen früher mit den Her­aus­forderun­gen ein­er sich drama­tisch verän­dern­den Welt umge­gan­gen? (S. 7, Thorsten Valk, der Direk­tor des LVR Lan­desmu­se­ums) Doch geben die Kul­turzeug­nis­sen der Ver­gan­gen­heit (auch wenn sie erst 100 Jahre zurück liegt) Anre­gun­gen für die Lösung der aktuellen Prob­leme (Her­aus­forderun­gen durch die Glob­al­isierung und neuester tech­nis­chen Entwick­lung, KI, über­bor­dene Trans­for­ma­tions- und Sozialkosten)? Das ist eher zu bezweifeln. Aber die Ausstel­lung und der her­vor­ra­gende Kat­a­log bietet umfassende his­torische Infor­ma­tio­nen und ästhetis­chen Genuss. Gemälde und Skulp­turen, aber auch auch Büch­er, Plakate und zahlre­iche Fotografien ver­mit­teln ein Bild der Arbeitswelt im ersten Drit­tel des 20.

Schmäl­zle, Christoph/Valk, Thorsten (Hg.): Schöne neue Arbeitswelt — Traum und Trau­ma der Mod­erne, 256 Seit­en, 220 Abbil­dun­gen, gebun­den, Hirmer Ver­lag, München 2025, ISBN: 978–3‑7774–4624‑0, 50 €