Berlin – Anfänge einer Großstadt

Als der Journalist Hans Ostwald zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten Großstadt-Dokumente in Auftrag gibt, ahnt er nicht, dass die Reihe mit zwanzig geplanten Milieustudien schnell auf fünfzig Bände anwachsen wird. Es entstanden anschauliche Studien, die Berlins Vielschichtigkeit durchdringen, auch Vergleiche zu anderen Großstädten einbeziehen und so ein breites Panorama aus ebenso rauen wie…

Neue Ausstellung im Bröhan Museum

„‘Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.‘ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag“ Ab dem 12. Mai 2020 ist das Bröhan-Museum wieder für den Besucherverkehr geöffnet.Hans Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Ihn…

Auch heute ist Heine noch um den Schlaf gebracht

Der Todestag eines Menschen ist ein geeigneter Tag, sich zu fragen, was die jeweilige Person gerade macht. Heute ist der Todestag Heinrich Heines. Und wenn man wissen wollte, wie es Heine geht, konnte man ihn einfach hinter dem Kastanienwäldchen an der Humboldt-Universität in Berlin besuchen. Das war ein pittoreskes Fleckchen. Abgesondert von den Touristenströmen, die…

Berlins Geisterstätten

Seit vielen Jahren dokumentiert Arno Specht die Geisterstätten Berlins. Der erste Band der Berliner Geisterstätten erschien 2010. Sein neues Buch ist eine Reise durch die Zeit. Es zeigt den früheren Zustand mittlerweile legendärer Lost Places wie der American Field Station auf dem Teufelsberg und das ehemalige Freizeitbad Blub, erzählt in knapper Form, was aus ihnen…

Berlin ist aus dem Kahn gebaut

Der Bild-/Text-Band „Berlin ist aus dem Kahn gebaut…“ bietet rund 150 sehr reizvolle, zumeist unveröffentlichte historische Fotografien, die eindrucksvoll Berlins Aufstieg zur Metropole dokumentieren. Diese faszinierenden Aufnahmen verdeutlichen die große Bedeutung der Wasserwege und Binnenschiffahrt für das Wachstum der Stadt. Leider sind die Texte sehr trocken geschrieben, Zahlen überwiegen, Anschauliches fehlt, Zusammenhänge werden nicht dargestellt….

Ein eigenes Zimmer für sechs Künstlerinnen

Was braucht es, um künstlerisch tätig zu sein: Ein eigenes Zimmer und fünfhundert Pfund pro Jahr. Das konstatierte Virginia Woolf in ihrem Essay „A Room of One’s Own“ aus dem Jahr 1929, in dem sie die oftmals benachteiligte ökonomische und soziokulturelle Stellung von Künstlerinnen in Geschichte und Gegenwart analysiert. Zumindest ein eigenes Zimmer hat die…

CSI: Frankfurt

Über die Knochenarbeit eines Rechtsmediziners sprach Prof. Dr. Marcel A. Verhoff, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, gestern in der hessischen Landesvertretung . Ein Schwerpunkt des Institutes liegt auf der forensischen Entomologie, also auf der wissenschaftlichen Erforschung von Insekten zur Aufklärung von Verbrechen. Das Institut für Rechtsmedizin in Frankfurt ist europaweit…