{"id":509,"date":"2016-04-21T12:29:00","date_gmt":"2016-04-21T12:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kum.rbvbg.de\/?p=509"},"modified":"2025-01-19T14:34:40","modified_gmt":"2025-01-19T14:34:40","slug":"im-gespraech-mit-gyoergy-konrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstundmedien.de\/index.php\/2016\/04\/21\/im-gespraech-mit-gyoergy-konrad\/","title":{"rendered":"Im Gespr\u00e4ch mit Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-justify\"><strong>Gy\u00f6r\u00adgy Kon\u00adr\u00e1d schreibt&nbsp;im Vor\u00adwort seines neu erschiene\u00adnen Werkes: \u201eIch mag B\u00fcch\u00ader, bei denen man nach jedem Satz eine Pause ein\u00adle\u00adgen muss.\u201c Unter dem Titel \u201eG\u00e4ste\u00adbuch. Nachsin\u00adnen \u00fcber die Frei\u00adheit\u201c ist es im Suhrkamp-Ver\u00adlag erschienen. Wer Kon\u00adr\u00e1ds Anspruch teilt, muss dieses Buch m\u00f6gen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap has-text-align-justify\">An diesem Mittwoch stellte der Autor es im Max-Lieber\u00admann-Haus vor. Zur Ein\u00adf\u00fchrung sin\u00adnierte Pro\u00adfes\u00adsor Peter-Klaus Schus\u00adter, ein Vor\u00adstandsmit\u00adglied der Stiftung Bran\u00adden\u00adburg\u00ader Tor, dar\u00fcber, welchem Genre der Text wohl zuzurech\u00adnen sei, und greift damit die ersten Pas\u00adsagen des Buch\u00ades auf.&nbsp;Ins\u00adge\u00adsamt ist das Buch von einem reflek\u00adtieren\u00adden, selb\u00adstkri\u00adtis\u00adchem und erfahrungsre\u00adichen Geist erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kindheit im Zweiten Weltkrieg<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">1933 in einem ungarischen Dorf geboren, entkam Kon\u00adr\u00e1d als 11-J\u00e4hriger knapp den Nazi-Scher\u00adgen. Im Buch r\u00e4umt er ein Schuld\u00adbe\u00adwusst\u00adsein ein, das er seit fr\u00fch\u00adester Kind\u00adheit emp\u00adfun\u00adden habe, \u201en\u00e4m\u00adlich dass hier etwas nicht in Ord\u00adnung sei und ich mich nur deshalb, weil wir ein wohlhaben\u00adderes Leben f\u00fchrten als die Anderen, vielle\u00adicht sch\u00e4\u00admen m\u00fcsse.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Immer wieder ruft Kon\u00adr\u00e1d Men\u00adschen aus sein\u00ader Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit her\u00adbei. Gedanken \u00fcber seine Rolle als Fam\u00adi\u00adlien\u00advater schlie\u00dfen an Gedanken an das Eheleben der Eltern an. M\u00fct\u00adter ver\u00addi\u00adenen Dank, schreibt Kon\u00adr\u00e1d. Aber auch die V\u00e4ter w\u00fcr\u00adden ihr Schick\u00adsal tra\u00adgen: \u201eAus j\u00fcdis\u00adchem Arbeits\u00addi\u00adenst, aus Kriegs\u00adge\u00adfan\u00adgen\u00adschaft heimgekehrte V\u00e4ter, als Kriegsver\u00adbrech\u00ader aufge\u00adh\u00e4ngte V\u00e4ter, im Gef\u00e4ng\u00adnis gebroch\u00adene, vor Angst verbl\u00f6dete V\u00e4ter\u2026\u201c Die Men\u00adschen tra\u00adgen in Kon\u00adr\u00e1ds Gedanken\u00adwelt nicht nur ihr eigenes Schick\u00adsal, son\u00addern wer\u00adden gle\u00adich\u00adsam zum Schick\u00adsal f\u00fcr andere. Die Eltern pr\u00e4\u00adgen das Leben ihrer Kinder. Die Schwest\u00ader ist f\u00fcr Kon\u00adr\u00e1ds Mut\u00adter noch lebendig, auch als sie bere\u00adits ver\u00adstor\u00adben war. Kon\u00adr\u00e1d bringt dies auf die Sen\u00adtenz: \u201eWie die F\u00fc\u00dfe das Laufen, so braucht der Men\u00adsch die Erin\u00adnerung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Strom der Erinnerung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">F\u00fcr manche Autoren mag das Ph\u00e4nomen der Gle\u00adichzeit\u00adigkeit ein Prob\u00adlem darstellen, denn der Plot ver\u00adlangt eine Rei\u00adhen\u00adfolge. Kon\u00adr\u00e1d ste\u00adht \u00fcber solchen Beschr\u00e4nkun\u00adgen. Das Bewusst\u00adsein fol\u00adgt kein\u00ader Chronolo\u00adgie, son\u00addern springt von einem Ereig\u00adnis der Ver\u00adgan\u00adgen\u00adheit in die Gegen\u00adwart und h\u00e4lt bei alle\u00addem ein teils erhofftes teils gef\u00fcrchtetes Zukun\u00adfts\u00adbild lebendig. Diese Transluzid\u00adit\u00e4t und Gle\u00adichzeit\u00adigkeit des Bewusst\u00adseins f\u00e4ngt Kon\u00adr\u00e1d in seinem Text ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Gy\u00f6r\u00adgy Kon\u00adr\u00e1d \u00fcber\u00adlebt in Budapest die Nazi-Okku\u00adpa\u00adtion unter dem Schutz eines Schweiz\u00ader Botschaft\u00adsange\u00adh\u00f6ri\u00adgen. Auch seine Eltern, die im Mai 1944 deportiert wur\u00adden, \u00fcber\u00adlebten. Anschlie\u00dfend studierte Kon\u00adr\u00e1d in Budapest Lit\u00ader\u00adatur\u00adwis\u00adsenschaft und Sozi\u00adolo\u00adgie bis zum Ungar\u00adnauf\u00ads\u00adtand 1956.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">In S\u00e4tzen, die selb\u00adst wie zusam\u00admen\u00adhanglose Tr\u00fcm\u00admer nebeneinan\u00adder ste\u00adhen, zeich\u00adnet er ein ersch\u00fct\u00adtern\u00addes Bild von Budapest 1956: \u201eBudapester Tr\u00fcm\u00admer\u00adland\u00adschaft. Aus\u00adbran\u00adnte, eingest\u00fcrzte, zer\u00adbombte H\u00e4user oder durch Kanonenkugeln durch\u00adl\u00f6cherte H\u00e4user, blinde Fen\u00adster\u2026\u201c Leichen wur\u00adden not\u00add\u00fcrftig in Gr\u00fc\u00adnan\u00adla\u00adgen ver\u00adschar\u00adrt, \u00fcber\u00adall dort, wo lose Erde aufge\u00adh\u00e4uft wer\u00adden kon\u00adnte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Begegnungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">An ander\u00ader Stelle beschreibt Kon\u00adr\u00e1d eine Begeg\u00adnung mit dem jugoslaw\u00adis\u00adchen Schrift\u00adsteller Dani\u00adlo Ki\u0161, der offen\u00adbar ganz egal, wo er sich befand, der Mit\u00adtelpunkt eines Grav\u00adi\u00adta\u00adtions\u00adfeldes war. In dessen N\u00e4he rekel\u00adten sich h\u00fcb\u00adsche Frauen, um Dani\u00adlos Aufmerk\u00adsamkeit zu erhaschen. Auf die Welt\u00adprob\u00adleme ange\u00adsprochen gab Ki\u0161 zu ver\u00adste\u00adhen, dass \u201edie men\u00adschlichen Prob\u00adleme wed\u00ader gel\u00f6st wer\u00adden k\u00f6n\u00adnten noch m\u00fcssten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Der Assozi\u00ada\u00adtion\u00adstep\u00adpich Kon\u00adr\u00e1ds f\u00fchrt den Leser auch zur Wannseekon\u00adferenz. Dazu schreibt Kon\u00adr\u00e1d: \u201eEndl\u00f6\u00adsung? Hier ste\u00adhe ich als ein Beispiel, dass es doch nicht vol\u00adlkom\u00admen gelun\u00adgen ist.\u201c Das Grauen des Holo\u00adcaust bekommt ein Gesicht, wenn man erf\u00e4hrt: Abge\u00adse\u00adhen von seinen Cousins, sein\u00ader \u00e4lteren Schwest\u00ader und ihm selb\u00adst, seien alle Schulka\u00adm\u00ader\u00adaden zusam\u00admen mit seinen Cousi\u00adnen in Gas und Feuer aus\u00adgel\u00f6scht wor\u00adden. Weit\u00ader\u00adhin schreibt er: \u201eVon den moral\u00adisierend Fra\u00adgen\u00adden wende ich mich ab und sage: Wed\u00ader Rache noch Verge\u00adbung! Die T\u00e4ter m\u00fcssen mit dem eige\u00adnen Schuld\u00adbe\u00adwusst\u00adsein leben. Wie lange? Lebensl\u00e4nglich. Der M\u00f6rder bleibt bis zu seinem Tod ein M\u00f6rder.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Es ist ein zirkul\u00e4r\u00ader Gedanken\u00adgang zu erken\u00adnen. Im Fort\u00adlaufen des Denkens tauchen immer wieder wie ein unhin\u00adterge\u00adhbares Skan\u00addalon die Schulka\u00adm\u00ader\u00adaden auf, die flankiert wer\u00adden von Gedanken und Assozi\u00ada\u00adtio\u00adnen \u00fcber die Shoa, die Kind\u00adheit etc.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anf\u00e4nge als Schriftsteller<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Von 1959 bis 1965 arbeit\u00adet Kon\u00adr\u00e1d als Jugend\u00adschutzin\u00adspek\u00adtor f\u00fcr die Vor\u00admund\u00adschafts\u00adbe\u00adh\u00f6rde eines Budapester Stadt\u00adbezirks. 1968 erschien sein erster Roman. Schon die Ver\u00f6f\u00adfentlichung des zweit\u00aden Romans \u201eDer Stadt\u00adgr\u00fcn\u00adder\u201c war schwierig. Gy\u00f6r\u00adgy fasst das in dem Satz zusam\u00admen: \u201eAuch B\u00fcch\u00ader haben ihr Schick\u00adsal.\u201c 1973 stellte er seinen zweit\u00aden Roman fer\u00adtig. Zur sel\u00adben Zeit wurde auch der Text \u201eIntel\u00adli\u00adgenz auf dem Weg zur Klassen\u00admacht\u201c vol\u00adlen\u00addet, der von vorn\u00adhere\u00adin im Aus\u00adland ver\u00f6f\u00adfentlicht wer\u00adden musste. Daraufhin wur\u00adden die Woh\u00adnun\u00adgen Kon\u00adrads und des Mitver\u00adfassers Iv\u00e1n Szel\u00e9nyi durch\u00adsucht und abge\u00adh\u00f6rt. Ein betr\u00e4chtlich\u00ader Teil der Tage\u00adbuch-Aufze\u00adich\u00adnun\u00adgen Kon\u00adr\u00e1ds wur\u00adden kon\u00adfisziert. Die bei\u00adden Autoren wur\u00adden wegen staats\u00adfeindlich\u00ader Het\u00adze ver\u00adhaftet und erhiel\u00adten eine staat\u00adsan\u00adwaltliche Ver\u00adwar\u00adnung. Im \u201eG\u00e4ste\u00adbuch\u201c schreibt Kon\u00adr\u00e1d: \u201eNach\u00addem ich aus der Unter\u00adsuchung\u00adshaft ent\u00adlassen wor\u00adden war, ver\u00adsuchte ich mich mit Budapest wieder anzufre\u00adun\u00adden. Ich stand an den Roll\u00adtrep\u00adpen der Met\u00adro\u00adsta\u00adtio\u00adnen und schaute den aus der Tiefe Aufteigen\u00adden in die Augen: Wer von Ihnen w\u00fcrde mich nicht ans Mess\u00ader liefern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gewohnheiten, die bleiben<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Das Manuskript f\u00fcr den zweit\u00aden Roman war in einem Fach unter der Tis\u00adch\u00adplat\u00adte ver\u00adsteckt, die man hochk\u00adlap\u00adpen kon\u00adnte. Kon\u00adr\u00e1d erz\u00e4hlt, dass, wenn er zum ersten Mal einen Raum betritt, sein Blick nach Ver\u00adsteck\u00aden f\u00fcr Texte sucht. Erst 1977 erschien Kon\u00adrads zweit\u00ader Roman auf Ungarisch, wobei er zuvor auf Deutsch (1975) ver\u00f6f\u00adfentlicht wor\u00adden war. Nach der Wende erschien der Roman auf Ungarisch in nicht zen\u00adsiert\u00ader Fas\u00adsung. Weil er zwis\u00adchen 1978 und 1988 nicht pub\u00adlizieren durfte, reiste Kon\u00adr\u00e1d durch Wes\u00adteu\u00adropa, Ameri\u00adka und Aus\u00adtralien. Das Pub\u00adlika\u00adtionsver\u00adbot wurde erst 1989 aufge\u00adhoben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Empfehlung wert<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Im Gespr\u00e4ch mit Ter\u00e9zia Mora beteuert er, alle seine B\u00fcch\u00ader gle\u00adich hoch zu sch\u00e4tzen. Das \u201eG\u00e4ste\u00adbuch\u201c erf\u00fcllt aber zweifel\u00adlos alle Kri\u00adte\u00adrien f\u00fcr ein Lieblings\u00adbuch.<\/p>\n\n\n<div style=\"background-color:#f3f3f3;\" class=\"wp-block-post-author has-background\"><div class=\"wp-block-post-author__avatar\"><img alt src=\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b2bf35cd8bbeaa932bf9cec6cdd794a49d2a8506f6b2e2c32ba4bffa462f7f35?s=48&amp;d=blank&amp;r=g\" srcset=\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b2bf35cd8bbeaa932bf9cec6cdd794a49d2a8506f6b2e2c32ba4bffa462f7f35?s=96&amp;d=blank&amp;r=g 2x\" class=\"avatar avatar-48 photo\" height=\"48\" width=\"48\"><\/div><div class=\"wp-block-post-author__content\"><p class=\"wp-block-post-author__byline\">Ver\u00adfasst von<\/p><p class=\"wp-block-post-author__name\"><a href=\"https:\/\/kunstundmedien.de\/index.php\/author\/sophia_hoeff\/\" target=\"_self\">Sophia H\u00f6ff<\/a><\/p><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gy\u00f6r\u00adgy Kon\u00adr\u00e1d schreibt&nbsp;im Vor\u00adwort seines neu erschiene\u00adnen Werkes: \u201eIch mag B\u00fcch\u00ader, bei denen man nach jedem Satz eine Pause ein\u00adle\u00adgen muss.\u201c Unter dem Titel \u201eG\u00e4ste\u00adbuch. 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